5. Fachforum für Mobile Kommunikation “Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung”
Juli 1, 2010 by Daniel Seitz
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Am 14. September 2010 findet in Ludwigshafen das 5. Fachforum Mobile Kommunikation statt. Die Fachtagung steht in diesem Jahr unter dem Motto “Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung” und setzt neue Impulse für den Einsatz des Handys in der Medien-und Bildungsarbeit.
Mediale Pfade wird mit einem Referat und einem Workshop zu den Themen “Das Handy als Spiel- und Wissenkiste?!” und WS “Das Handy und mobile games” dabei sein.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos und wird in einigen Bundesländern als Fortbildung anerkannt.
Das Handy in der Bildungsarbeit
Das Handy ist heute ein fast unverzichtbarer Bestandteil der Alltagskultur – gerade bei Jugendlichen. Das Mobiltelefon wird dabei zur Schaltzentrale der Kommunikation untereinander via Telefonie, SMS und Internet. Zugleich dient es als Medienzentrum mit Musik über Fotos bis Film. Zusätzlich stehen etwa 140.000 kleine Programme, so genannte Applications oder kurz Apps, zur Verfügung, die sich auf die neue Generation von Mobiltelefonen herunterladen lassen und die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche erschließen – von Spielen, Unterhaltung, Sprachen, Kultur bis Informationen.
Diese Entwicklungen bieten auch gute Ansatzpunkte für eine zeitgemässe Medienpädagogik und Bildung. Diesen neuen Chancen und den Einsatzmöglichkeiten von Handys in den schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen wird diese Fachtagung nachgehen.
Das komplette Tagungsprogramm des 5. Fachforum Mobile Kommunikation “Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung” gibt es hier als Download.
Anmeldung bei Wolfgang Wilhelm (m+b.com)
Wilhelm[ät]medienundbildung.com
Tel.: 06 21 – 52 02 275
Wann und wo
14.09.2010, 10.00 bis 17.00 Uhr
Ludwigshafen, Ostasien-Institut, Rheinpromenade 12
BR2 Notizbuch: Geocaching als erfolgreiches Konzept der Jugendarbeit
Mai 13, 2010 by Daniel Seitz
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Am 12. Mai war Daniel Seitz im Bayerischen Rundfunk im “Notizbuch” zum Thema Geocaching in der Bildungsarbeit.
Der Beitrag zum nachhören hier:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
BR-Online schreibt dazu:
Auf der Suche nach dem Schatz : Geocaching als erfolgreiches Konzept der Jugendarbeit
Geocaching – Schnitzeljagd mit GPS – ist mehr als ein modernes Spiel. Zum einen kombiniert es Aktivität in der Natur mit einer Schatzsuche. Doch seit Jahren wird Geocaching auch erfolgreich in der Jugendarbeit eingesetzt.
Zum Beispiel in Herzogsägmühle. Dieses Diakonie-Dorf gehört zu Peiting in der Nähe von Schongau in Oberbayern. In Herzogsägmühle leben rund 600 Menschen, die im Leben nicht allein zurechtkommen.
Manche von ihnen leiden an einer seelischen Erkrankung, andere sind körperlich oder geistig behindert, suchtkrank, arbeitslos oder einfach hilfebedürftig. Auch so genannte schwierige und verhaltensauffällige Jugendliche werden in Herzogsägmühle betreut. Bei der Jugendarbeit wird Geocaching hier mit großem pädagogischem Erfolg eingesetzt.
Dynamisches Buch mit QR-Codes
November 23, 2009 by Daniel Seitz
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Sehr kreative Weise, Buch und Web miteinander zu verbinden:
Social Media Count
November 21, 2009 by Daniel Seitz
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Interessantes Tool zur Visualisierung von Social-Media-Nutzung:
(via twitter.com/MBcom_KL)
Stepmap bei netzcheckers.tv
Oktober 20, 2009 by Daniel Seitz
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In der neuen Ausgabe von netzcheckers.tv gibt es ein ausführliches Video-Tutorial zu Stepmap - einem kostenlosen Service zur Erstellung eigener Karten (wir berichteten).
Auch findet sich bei netzcheckers ein ausführlicher Workshop für Stepmap. Viel Erfolg bei der ersten eigenen Karte!
Geocaching in 5 Schritten – Infografik in 5 Sprachen
August 22, 2009 by Daniel Seitz
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Für eine Geocaching-Aktion mit dem deutsch-russischen Jugendaustausch haben wir eine Info-Grafik erstellt, die Geocaching visuell und einfach greifbar machen sollte.
Diese Grafik veröffentlichen wir hier nun zum freien Gebrauch unter einer Creative-Commons-Lizenz (BY-NC-SA).
Ausserdem haben wir die Infografik gleich in Deutsch, Englisch, Russisch, Spanisch und Französisch übersetzt.
Viel Vergnügen beim Geocachen wünscht das Team Mediale Pfade, vielen Dank an alle Übersetzer!
- Geocaching in 5 Schritten (Deutsch) (Ersteller Infografik: Daniel Seitz)
- 5 Steps for Geocaching (Englisch) (Übersetzer: Chris Seitz)
- Geocaching en 5 pasos (Spanisch) (Übersetzerin: Anja Gebel)
- Geocaching en 5 étapes (Französisch) (Übersetzer: Barbara Hintermeier, Boris Le Neve)
- (5 Steps for Geocaching) (Russisch) (Übersetzerin: Swetlana Pomjalowa)
Für bearbeitbare Versionen bitte Kontakt mit uns aufnehmen!

Geocaching in 5 Schritten von Mediale Pfade / Daniel Seitz steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.
Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse erhalten Sie möglicherweise unter http://medialepfade.de/?page_id=10.
Eigene Karten mit Stepmap erstellen
August 7, 2009 by Daniel Seitz
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www.stepmap.de lief mir jetzt mehrmals über den Weg. Nach Selbstdarstellung eine sehr einfache Möglichkeit, eigene Karten zu gestalten, (legal) zu veröffentlichen und in die eigene Website zu integrieren.
Heute bin ich endlichschon dazu gekommen, dies zu testen:
Stepmap wirbt mit:
Mit wenigen Mausklicks zur Wunschkarte.
Region wählen, Design personalisieren
und mit Texten, Videos und Bildern
hinterlegen.
Von so mutmachenden Aussichten beschwingt, konnte es also losgehen. Das Thema war schnell klar, schon lange war es an der Zeit, mal sichtbar zu machen, wo wir mit dem Team Mediale Pfade schon aktiv waren.
1. Schritt
Also im ersten Schritt die Deutschland-Karte gewählt, ein passendes Design der Karte ausgewählt und ein paar Anpassungen getroffen. Der “Designer” ist gelungen, alle Schritte sind intuitiv erfassbar, Änderungen werden, AJAX sei dank, sofort angezeigt. Bei den Grunddesigns der Karten gibt es schon eine Menge Auswahl, dennoch wirken die meisten Karten sehr ähnlich. Hier könnte sich sicherlich noch einiges tun, auch Satelitten-Karten wären schön. Warum OpenStreetMap-Layer noch nicht eingebunden sind, darf an dieser Stelle auch gefragt werden?! Wäre eine große Bereicherung für “interaktive(re) Karten”.
2. Schritt
Im 2. Schritt gilt es, die Punkte und Icons auf der Karte zu setzen. Auch hier wieder sehr intuitiv und fix zum Ziel gelangt. Eine riesige Auswahl an Pictogrammen und Icons machen den Einstieg leicht, die Möglichkeit, eigene Icons hochzuladen und darauf immer wieder zurück greifen zu können, ist komfortabel.
Hier störte mich lediglich die fehlende Möglichkeit, Titel für die einzelnen Punkte zu vergeben, aber dennoch auszublenden. Wenn ich Titel vergebe, ballern sie mir die Karte zu und verdecken mir zu viel. Dennoch wäre es natürlich schön gewesen, Titel vergeben zu können und nicht ausschließlich über das Beschreibungsfeld zu arbeiten.
3. Schritt
Im vorletzten Schritt werden allen Punkten noch Infos und Medien hinzugefügt. Vom Grundsatz auch hier wieder sehr schnell und effektiv beim Ziel gelandet. Dennoch macht sich hier meiner Meinung das frühe Entwicklungsstadium am deutlichsten bemerkbar. Die Einbindung von Fotos per direktem Download oder Weblink ist smart, auch das Verlinken einer Audio-Datei, welche dann als solche eingebundenangezeigt wird, funktioniert. Bei Videos lassen sich lediglich youTube-Videos einbinden, weitere Dienste werden hoffentlich bald ergänzt. Ebenso wäre es schön, viele weitere Dienste, wie Twitter(-search) etc. einbinden zu können. Überhaupt ist es mir völlig unbegreiflich, warum es im gesamten System keine Möglichkeit der Verlinkung gibt. Ich kann weder Überschriften noch in der Beschreibung auch nur einen echten Link setzen – warum auch immer?!
4. Schritt
Im vierten und letzten Schritt werden lediglich noch die Möglichkeit einer generelle Beschreibung der Karte, tagging (wie bei jedem einzelnen Punkt) und Kartenstatus privat/öffentlich gegeben. Auch hier wieder keine Möglichkeit, einen Link auf Projekt, Website, SocialMedia oder gar Feeds selbst einzubinden.
Hier gibt es zum ersten mal die Möglichkeit abzuspeichern. Schön ist, das bis hierher kein Login/eigener Account nötig ist. Abspeichern funktioniert entweder durch Login oder Registrierung – Karte ist dann aber auch erst nach erfolgreicher Registrierung verfügbar.
Ein großer Nachteil ist, das erst im 4. Schritt die Möglichkeit zum Speichern gegeben wird. Natürlich kann auch von jedem Schritt direkt in den 4. Schritt gesprungen werden und somit “zwischengespeichert” werden – aber, entgegen dem gewohnten Vorgehen Schritt für Schritt, besonders intuitiv und benutzerfreundlich ist dies nicht. Ein Abbrechen der Internetverbindung hätte den kompletten Verlust der Karte zur Folge – bei mir wäre das immerhin eine Stunde Arbeit gewesen, alles in allem.
Einbindung der Karte in die eigene Website
Nach Speichern der Karte gibt es die Möglichkeit, per HTML-Code die Karte in die eigene Website einzubinden. Dies sieht dann so aus:
Landkarten erstellen mit StepMap
Dies geht schnell und unkompliziert. Die Breite der Karte ist anpassbar bis max. 640 Pixel. Die Karte wird leider lediglich als Grafik eingebunden. Erst beim Klick auf die Karte landet man auf stepmap.de, wo sich die volle Funktionalität der Karte entfaltet. Da Stepmap so etabliert (noch) nicht ist, muss man wohl erstmal selbst darauf hinweisen. Hoffentlich wird es hier noch die Möglichkeit einer Einbindung mit voller Funktion geben.
Fazit
Als erstes Fazit kann ich Stepmap aufgrund der intuitiven Bedienung und der Einfachheit empfehlen. Um in so kurzer Zeit so umfangreiche, persönliche Karten zu erstellen, die kostenlos verwendet werden können, ist mir kein weiterer Dienst bekannt.
An Schnittstellen zu anderen Diensten, wie oben immer wieder beschrieben, wird hoffentlich noch gearbeitet. Ausserdem muss sich stepmap fragen lassen, warum Punkte nur frei (per Drag & Drop), nicht aber per Adresse, GPS/Koordinaten etc. gesetzt werden können.
Abzuwarten bleibt, wie sich stepmap finanzieren wird, wieviel Werbung auf der Seite geschalten wird und ob Zusatzfeatures, die das ganze noch deutlich netter machen würden, ebenfalls kostenlos bleiben. Hier wäre sicherlich eine große Chance des Dienstes mit Firmen-Branding, ohne Werbung und weiteren Features auch Geld zu verdienen.
Weitere Dienste, um persönliche Karten zu erstellen, werden sicherlich noch viele entstehen. Hoffentlich werden diese vor allem auf Daten von openstreetmap zurück greifen – die, im Gegensatz zu google-maps, auch legal ausgedruckt und in verschiedenen Medien, auch offline genutzt werden können. Der “Geographie-Visualisierungs-Markt” ist eröffnet
Kölner Aufruf gegen Computergewalt und Stellungnahme
Januar 9, 2009 by Daniel Seitz
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Nach dem völlig unsäglichen, polarisierenden sogenannten “Kölner Aufruf gegen Computergewalt” gibt es jetzt eine Stellungnahme des Vorstands der GMK dazu.

Wer sich den Aufruf antun mag (eigentlich ein gutes Lehrstück, wie sachlich flach und unwahr berichtet werden kann, jedem Andersdenkenden pauschal Korruption vorgeworfen werden kann und im gleichen Atemzug ohne besondere Fachkenntnis dem wirtschaftlich stärksten Bereich der Unterhaltungsindustrie (sprich: der Bereich, der den größten Bedarf in der Gesellschaft abdeckt!) jegliche gesellschaftliche Relevanz abgesprochen wird, bzw. dessen Klientel durch plakative Verbotsforderungen gleich mal für Unmündig erklärt werden kann). Ich fasse es immer noch nicht, was für Namen in der Unterzeichnerliste auftauchen, wünsche aber jedem Unterzeichner, von öffentlichen Fördermitteln nicht mehr bedacht zu werden!
Aus der GMK-Stellungnahme:
[...]
Wir als Vorstand der GMK distanzieren uns deutlich von diesem Text. Wir sind empört darüber, wie hier seriöse WissenschaftlerInnen und medienpädagogische, politisch bildende und wissenschaftliche Einrichtungen diffamiert werden. Einer durchaus notwendigen Auseinandersetzung mit der Thematik wird damit ein schlechter Dienst erwiesen.
1. Die Initiatoren des sog. Kölner Aufrufs verfehlen eine angemessene, seriöse und redliche Argumentationsweise. Angesichts des Aufrufs erschreckt uns insbesondere die Diffamierung von Andersdenkenden, indem diese quasi als Komplizen der einflussreichen Industrie dargestellt werden. Dort heißt es: „Kritik an Computerspielen wird als ‚unwissenschaftlich’ diffamiert. Tatsächlich gibt es aber keinen so genannten ‚Wissenschaftsstreit’: Über 3500 empirische Untersuchungen belegen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mediengewalt und gesteigerter Aggressivität. Wissenschaftler, die dies leugnen, machen sich zu Komplizen und sind Profiteure des militärisch-industriell-medialen Komplexes, denn deren Institute erhalten umfangreiche finanzielle Unterstützung der Games-Industrie.“ Diese Versuche, ein komplexes, gesellschaftliches Thema auf einfachste Erklärungsmuster und Handlungsstrategien zu verkürzen und Andersdenkende dem Pauschalverdacht der Korruption zu unterwerfen, bewegen sich unseres Erachtens an der Grenze eines demokratischen Diskurses.
2. Der Aufruf macht uns angesichts der aktuellen Kriege fassungslos. Was wollen uns die Unterzeichner klar machen? Dass z.B. der Krieg zwischen dem Staate Israel und der Hamas vom militärisch-industriellen Komplex geschürt wird? Oder dass die Selbstmordattentäter durch „Killerspiele“ inspiriert werden? Oder dass Computerspiele die Wirklichkeit des Krieges in unsere Wohnzimmer und Köpfe holen könnten?
Verschwörungstheorien dieser Art sind bestens geeignet, Ressentiments zu schüren und die gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Ursachen für Gewalt in der Gesellschaft und Kriege zwischen Staaten zu verschleiern. Die teils aggressive Wortwahl des Aufrufs, der mit militärischen Begriffen wie „Killer-Industrie“, „Tötungsmaschinen“, „vergiften“ etc. agiert, fällt letzten Endes auf die Unterzeichner zurück. Wir fragen uns, ob angesehene KollegInnen und WissenschaftlerInnen vor der Unterzeichnung dieses Aufrufs diesen wirklich ernsthaft geprüft haben. Statt eine kritische Auseinandersetzung zu fördern, unterstützen sie damit platte populistische Thesen.
[...]
[via PM, Symbol-Bild Joachim S. Müller@flickr.com]
Garmin-Commercial
Januar 8, 2009 by Daniel Seitz
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Nach anfänglicher Skepsis und setzen auf Alternativen zum Marktführer bin ich inzwischen doch recht zufrieden mit Garmin-Geräten – nach wie vor können sie deutlich an Usability zulegen, aber die Geräte sind robust und genau und darum geht es primär beim Geocachen.
Nach dem der Spot jetzt schon eine Weile durchs Netz geistert und mir immer wieder ein Lächeln entlockt, kann ich ihn ja auch mal hier zeigen:
Web2.0 – Jugend online als pädagogische Herausforderung
Januar 7, 2009 by Daniel Seitz
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Im aktuellen Buch von Jürgen Ertelt, Projektkoordinator von Jugend Online/netzcheckers.de und Prof. Dr. Franz Josef Röll durfte ich einen Beitrag zu Geocaching beisteuern.
Ich kann das Buch sehr empfehlen, alle aktuellen Trends im Web2.0 und deren Relevanz für die Jugendarbeit werden aufgegriffen, als Sammelband bietet das Buch gute abgeschlossene (Kurz-)Einblicke in viele Themen.

Aus dem Inhaltsverzeichnis auf kopaed.de:
Web 2.0-Anwendungen zeichnen sich durch eine fortwährende Dynamik aus. Kennzeichnend für diese Entwicklung sind die Partizipation der NutzerInnen und der permanente Austausch der Beteiligten. Neue Formen von Beteiligung, Teilnahme, Mitwirkung und Mitbestimmung kristallisieren sich heraus. Kennzeichnend für diese Bewegung ist eine Ethik der Kooperation. Kollektiv werden Ressourcen erschlossen, Kompetenzen und Potentiale zur Verfügung gestellt. Die Beweggründe sind sicherlich ganz unterschiedlich, eher selten sind sie orientiert an sozialpolitischen Idealen, mehr lässt sich ein hedonistisches Interesse beobachten. Es handelt sich somit um Unterstützungssysteme auf Gegenseitigkeit. Kooperiert wird im Rahmen gemeinsamer Angelegenheiten. Web 2.0 fördert die Tendenz, dass die NutzerInnen Personen mit gleichen Interessen finden.
Die durch das Web 2.0 ausgelöste Entwicklung ist vergleichbar mit der des frühen Films vor ungefähr 100 Jahren. Wie der Film seinerzeit maßgeblich dazu beitrug, die Seh- und Wahrnehmungsmuster zu beeinflussen, wirken die Erfahrungen im Umgang mit dem Web 2.0 unabhängig von den jeweiligen Inhalten. Das Medium selbst trägt dazu bei, die menschliche Wahrnehmung derart zu strukturieren, dass unser Verhältnis zur Welt und damit auch unsere Vorstellung von Wirklichkeit von den benutzten Medien beeinflusst werden. Da jede neue Wahrnehmungstechnologie nicht nur zu Erweiterungen sondern auch zu Reduzierungen früherer Kompetenzen führt, sind mit Web 2.0 auch Risiken verbunden. Es bedarf der Auseinandersetzung, welche Bedeutung diese Erneuerung des WWW in der Praxis einnehmen könnte.
[...]
Mehr, sowie die Autoren- und Themen-Übersicht findet sich hier. Ebenso eine Bestellmöglichkeit.





