Mediale Pfade auf der Gamescom 2010 zu mobilem Spielen und Lernen
August 16, 2010 by Daniel Seitz
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Unter dem Motto “Spielend lernen in virtuellen Welten” beteiligt sich das Jugendforum NRW auch dieses Jahr wieder an der Gamescom. Vom 18. bis 22. August 2010 finden am Stand des Jugenforum NRW in Halle 8 der KölnMesse viele spannende Aktionen statt. Es beteiligen sich ca. 30 Partnerinstitutionen und zahlreiche Jugendprojekte aus NRW und Köln.
Am Programm beim Stand und in der ESL-Halle (Electronic Sports League) beteiligen sich Jugend online und Partner u.a. mit:
- Scream-Box: Mal richtig losschreien wenn´s über einen kommt. Das wagt man ja sonst nicht. Am Stand von Jugend online und Partner kann man mal richtig loslassen
. Zur Erinnerung an den emotionalen Ausbruch gibt es ein Foto, das durch jeden gewaltigen Schrei ausgelöst wird. So bekommst jeder auch gleich ein neues Avatar-Bild. - Machinima Gruß-Video: Machinimas sind Animationen, die in Computerspielen erstellt werden. Hier lässt sich direkt ein Clip mit Grüßen aus dem gefilmten Spiel an die Daheimgebliebenen gestalten. Vielleicht bekommen die Teilnehmer dabei Lust, einen Machinima-Beitrag für den Deutschen Multimediapreis mb21 zu produzieren.
- Qrcode-Rallye: Qrcodes verstecken Internetlinks, Texte oder Visitenkarten in einer zweidimensionalen Grafik. Die kann man mit dem Handy entschlüsseln. Wir legen auf der Gamescom eine Parcour mit plakativen Qrcodes an, die in ein Quiz-Labyrinth führen, das man nur mit dem Handy lösen kann.
- watchyourweb! In sozialen Netzwerken und Spiele-Communitys werden eine Menge persönlicher Daten ausgetauscht. Nicht immer ist klar, welche Tragweite das haben kann. Da wird Medienkompetenz immer wichtiger, um noch besser durchzublicken. Mit Daniel Poli von Jugend online
- Best of mb21 und Ohrenblick: Bei den beiden bundesweiten Wettbewerben geht es in den Beiträgen nicht nur oft um´s Spielen. Vielmehr ist es eine Chance, spielerisch lernend durch eigenes mediales Produzieren seine Kompetenzen auszubauen. Mit Doreen Mewes vom Medienkulturzentrum Dresden und Jürgen Ertelt von Jugend online
- mobile gaming – mobile learning: Handys werden zum Mobile. Das Iphone und andere Smartphones werden durch das eingebaute GPS zum geländegängigen Spielgerät, um in Stadt und Landschaft Geocaching und Verfolgungsspiele zu erleben. Medialepfade gibt einen Überblick zu den Möglichkeiten von Spaß bis Edutainment. Mit Daniel Seitz von Medialepfade/Medienkulturzentrum Dresden
Beteiligte:
Jugend online Bonn http://jugendonline.eu
Netzcheckers.de http://netzcheckers.de
Medienkulturzentrum Dresden http://mb21.de
JFF München http://ohrenblick.de
Mediale Pfade http://medialepfade.de
Jugendonline ist Partner des 5. Jugendforum NRW.
(Text: Jugend Online)
Film zum Geocaching-Camp 2010 #gcc10
August 4, 2010 by Daniel Seitz
Filed under Aktionen, Feature, Fortbildung
Nun der filmische Rückblick auf das Geocaching-Camp 2010:
Weitere Informationen im Bericht oder auf geocaching.netzcheckers.net
Geocaching-Camp 2010 Bericht
Juni 25, 2010 by Daniel Seitz
Filed under Aktionen, Feature, Fortbildung
Freitag, 11. Juni 2010

Gegen 18 Uhr reisen die ca. 70 Teilnehmer des 2. Geocaching-Camps von Jugend Online und Mediale Pfade in Herzogsägmühle an. Nichts ahnend, was ihnen heute Nacht noch bevor steht. Seit Wochen geht die Kunde vom WM-ORAKEL um, das angeblich seit 54 alle Weltmeister vorraus sagt. Es kündigte bereits an, zum heutigen WM-Start in den Wäldern des Pfaffenwinkels unterwegs zu sein. Mysteriös meinen die Teilnehmer, mehrere Anfragen gehen bei den Veranstaltern ein, was es denn damit auf sich habe. Das wmorakelwatchblog wird entdeckt, verstärkt aber lediglich die Verwirrung.
Nach dem Essen gibt es eine kurze Einführung ins Programm und Übersicht über die nächsten Tage. Danach kann Fußball geschaut werden – leider aufgrund technischer Schwierigkeiten erst zur zweiten Halbzeit, doch die Teilnehmer sind geduldig.
Eine Teilnehmerin des Camps wird vermisst, die Suche im und ums Camp bleibt erfolglos. Die formierten Gruppen fürs Nacht-Cachen werden spontan umgewidmet zu Suchtrupps, so das in 6 Gruppen nach Katha gesucht werden kann. Die Hoffnung, sie wieder zu finden steigt. Im 10 Minuten-Takt starten die Gruppe, bestückt mit einer kleinen Taschenlampe und einem UV-Licht. Einen Hinweis auf den letzten Aufenthaltsort hatte Katha hinterlassen, die Teilnehmer geben Koordinaten in ihre Geräte und versuchen den Rätseln dieses Abends auf die Spur zu kommen. Es ist mittlerweile bald 23 Uhr. Nach dem Lösen von 2 Aufgaben, der eine Hinweis konnte nur mit UV-Licht entschlüsselt werden, der andere war in einem Teich an einer (Plastik-)Ente zu finden, wurde Katha endlich wieder gefunden. Doch den Tränen nahe berichtete sie den Teilnehmern, kein Gesicht mehr zu haben: Beim Versuch, das WM-ORAKEL zu fotografieren klaute dieses ihr Gesicht – zumindest auf ihren Fotos.
Der angekündigte Nightmare-Cache zeigte langsam, das Name auch Programm ist. Den ersten Teilnehmern wurde schon mulmig. Dennoch ließen sie sich mutig darauf ein, Katha ihr Gesicht zurück zu bringen – sie mussten das WM-ORAKEL finden. Mit der Koordinate des letzten Sichtungsortes zogen sie weiter durch das nächtliche Abenteuer. „Komisch, hier ist doch gar nichts“ schallte es durch die Nacht. Zwischen zwei Fischweihern suchten die Gruppen alles lauthals ab – bis ein (scheinbar) unbeteiligter Fischer zum schreien anfing und gar nicht begeistert über die plötzliche Störung war. „Hier muss etwas sein, das ist Teil eines Spiels“ entgegneten die Jugendlichen – „spielen könnt ihr woanders, was wollt ihr denn?“ entgegnete der Fischer, immer noch sehr zurückweisend. Bis sie feststellten, dass sie das selbe Ziel haben. Nacht für Nacht hängt der „Fischer“ nämlich in den Wäldern um Peiting rum, seit Jahrzenten, immer mit demselben Ziel: Das WM-ORAKEL zu treffen. Er ist der WM-ORAKEL-Watchblogger, wie schon zuvor sein Vater. Sein Leben gewidmet, mehr über dieses Mysterium heraus zu finden. Zu fotografieren. Am liebsten sogar zu sprechen. Doch leider scheitert er an einer Stelle. Er zückt sein altes Handy, mit dem er die Hinweise des WM-ORAKELs nicht entschlüsseln kann. „Irgendwas mit bluutuus“ murmelt er vor sich hin. Er habe die Stelle markiert, nur Taschenlampe anschalten, schon findet man dort hin. Die Spieler wissen Bescheid – nun mit großer Maglite ausgestattet, folgen sie durch tiefen Wald einer Reflektorstrecke bis zu besagtem Ort. Bluetooth eingeschaltet, schon bimmelt das Handy „Wollen Sie die Datei von WM-ORAKEL empfangen?“ schallt es mitten aus dem Wald. „Klar wollen wir“ sind sich die Teilnehmer einig:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Huuuh, das hätte sich manch einer gerne erspart – wir haben es mittlerweile nach Mitternacht, die Existenz einer Geisterstunde wirkte schonmal unrealistischer. Doch in der Gruppe läßt sich so manches meistern. Also weiter den besagten Lichtern folgen. Bis der Weg durchschnitten wird von grünem Licht, die noch tiefer in den Wald zeigen. Jetzt heißt es auch noch Wege verlassen. Der Anreiz, dem schönen Licht zu folgen ist jedoch zu groß. Wird hier schon das WM-ORAKEL warten? Erstmal wartet ein Glitzerwald, durchzogen von hunderten grüner Pünktchen. „Wie in Avatar“ war nicht nur einmal die Assoziation. Dann hieß es für alle außer der ersten angekommenen Gruppe erstmal warten. Ein Filmteam hatte hier noch eine Materialbrücke aufgebaut um in eine tiefe Schlucht vorzudringen, wo das WM-ORAKEL wohl weiterzog. Ein langer Stau entstand, manchen zu lange, so dass sie abkürzten bzw. manche auch abgebrochen haben. Doch viele resümierten, dass das warten zwar nervig war, doch dennoch sich lohnte. So konnte auch hier wieder die Gruppe, die zum Teil bis zu 40 Menschen anwuchs, stark unterstützend wirken. Nicht nur Julia konnte sich trotz starker Höhenangst überwinden, den Sprung in die vermutete Tiefe – denn was tatsächlich vor ihr lag konnte sie dank der Dunkelheit nur ahnen – zu wagen.
Glückstränenüberströmt erreichte sie unter tosendem Applaus glücklich das Ende des Flying Fox. Und wurde dabei auch noch von der selbstauslösenden Fotostation festgehalten. Aufgeputscht von der gemeisterten Herausforderung konnte das letzte Stück des Weges angegangen werden. Dieses zog sich dank Dunkelheit und höherem Wasserstand des Latterbachs deutlich länger als geplant. Dieses letzte große Abenteuer des Abends sprengte die ein oder andere Gruppe fast, so berichteten die zum Teil begleitenden Pädagogen. Doch auch für „Erwachsenen“-Gruppen war diese letzte Herausforderung bei extremer Dunkelheit und nicht zwingend bester Ausrüstung nicht die glücklichste Erfahrung des Camps. Schlußendlich trafen dann aber alle Gruppen auf das ersehnte WM-ORAKEL, das den glücklichen Spielern das diesjährige WM-Ergebnis verkündete.
Am Camp angekommen, konnten alle erfreut feststellen, dass es ihnen gelang, Kathas Gesicht zurück zu erobern. Bei Lagerfeuer oder meist direktem Weg ins Zelt endete diese Nacht sehr spät – um positives Fazit ziehen zu können, sollte für manch eine(n) noch ein ganzer Tag vergehen
Samstag, 12. Juni 2010
Nach einer kurzen Nacht und einer Einführung durch die Welt der Barcamps stellten 11 Personen ihre Workshops vor. Nach einer kurzen Planungsrunde konnten diese in 9 Workshops gefasst werden, jeweils 3 parallel in 3 Sessions a 1,5 Stunden.
Zum Start gab es einen Workshop „Geocaching für Anfänger“ von 2 Jugendlichen, die in einem Rundgang durch Herzogsägmühle in die Welt der Caches und verschiedene Cache-Ideen einführten. Caroline Brandl vom Mixtvision-Verlag beschäftigte sich mit einer (vorwiegend Multiplikatoren-)Runde mit Geocaching als Bildungstool und vor allem mit der Verlagssicht auf Bildungsinhalte und -vermarktungswege. Kooperationen mit Bildungsträgern waren hier ebenfalls Thema. Christian Seitz von Mediale Pfade bot einen Workshop zu „Mobile Melting“ an – ein Online-Editor für mobile, gps-basierte Bildungsrouten. Nach dem Mittagessen gab es dann Action mit GPS-Mission, ebenfalls einem Online-Editor für mobile Spiele und Lernthemen, das von Ulrich Tausend von der Freizeitstätte Kiste und später nochmals aufgrund des hohen Interesses von Marike vorgestellt wurde. Daniel Seitz (Mediale Pfade) stellte Möglichkeiten vor, Geocaching und mobile Spiele für pädagogische sowie Bildungsangebote nutzbar zu machen und zu konzipieren. Ebenso wurde der Herzogsägmühler „Paed-Cache“ besichtigt, eine Spielumgebung, die Bildungsangebote vereinfacht und unterstützt. Doreen Mewes (Medienkulturzentrum Dresden) und Jürgen Ertelt (Jugend Online) führten zu den Themen Citytracks – Multimedia-Spiele im urbanen Raum und QR-Codes in der Jugend-/Bildungsarbeit ein.
Großen Zulauf fand auch der von der Uni Bonn entwickelte und unterstützte Workshop von Sebastian Höpcker zu „Mr. X“. Das Spiel ist eine „Echt-Welt“-Adaption von dem Brettspiel-Klassiker „Scotland Yard“ und brachte zahlreiche Spieler zum schwitzen.
Nach einem gemütlichen Abendessen am Lagerfeuer und Fußball-WM live trafen dann noch einmal alle zur 120-Minuten-Party zusammen, die DJ Maxikosi zusammen mit VJ Wick-O und VJ-D souverän anfeuerten. Unterbrochen wurde die Party durch eine Tombola. Unsere Glücksfeen Linda und Julia brachten dabei 5 Premium-Accounts von Stepmap, 5 „Cache“-Bücher von mixtvision und 3 neue, speziell fürs Geocachen optimierte GPS-Geräte von Magellan unter die Feiernden.
Die Résumés im einzelnen aus Sicht der Workshopleiter:
Carolin Brandl/mixtvision Verlag
Die Umsetzung des Trendthemas Geocaching als Kinderbuch
Im Oktober 2009 brachte der mixtvision Verlag das erste deutschsprachige
Kinderbuch zum Thema Geocaching heraus (Cache! Wir finden ihn! von Manuel
Andrack). Inhalt des Workshops waren die Grundlagen für diese Buchidee
(veränderte Mediennutzung von Kindern anhand der KIM-Studie 2008) sowie die
Entwicklung und Umsetzung bis hin zum fertigen Buch und zur Homepage
www.2-mit-grips-und-gps.de. Im Anschluss diskutierten wir, für wen ein
solches Buch interessant sein könnte und wie Kinder motiviert werden können.
Michael Lohr/Medienkulturzentrum Dresden
Der Workshop “OpenStreetmap-Karten auf Garmin-Geräten” war ausgelegt als Angebot für Fortgeschrittene, was zur Folge hatte, dass bei vielen der Teilnehmer nach einer Viertelstunde die Konzentration nachließ, weil sie den Faden verloren hatten. Alle die, die dem Workshop bis zu Ende gefolgt sind, waren aber ziemlich interessiert und wollen sich weiter mit der materie befassen.
Ulrich Tausend/Freizeitstätte Kiste
Selbst eine digitale Schnitzeljagd erstellen und Spielen und das mit dem sexy iPhone? Aufgrund des großen Interesses wurde der Workshop “GPS Mission” gleich zwei mal durchgeführt. Motiviert durchstreiften die Jugendlichen und Erwachsenen Medienbegeisterten die Umgebung und suchten dabei Checkpoints, lösten Rätsel und machten ein Fotos eines Teilnehmers im Handstand. Natürlich ohne die Privatsphäre dieses “Geheimagenten” zu kompromittieren. Anschließend ging es zurück in den Computer Raum um selbst kreativ zu werden.
Daniel Seitz/Mediale Pfade
Eine sehr interessierte kleine Runde von vorwiegend Multiplikatoren aus der Jugendarbeit bekam Informationen zum in Herzogsägmühle umgesetzten Projekt “Paed-Cache”. Im Vordergrund stand die pädagogische Nutzung und Nutzung als Bildungstool, ausserdem machten wir uns Gedanken zur Übertragbarkeit auf andere Orte. Zum Abschluß schauten wir uns noch beispielhaft versteckte Caches an.
Sonntag, 13. Juni 2010
Nach (für manch einen) erneut kurze Nacht war es in den Morgenstunden schon deutlich leiser auf dem Campgelände. Nicht vollständig, aber hochmotiviert trafen sich alle beteiligten Einrichtungen und Institutionen um (gemeinsame) Folgeveranstaltungen zu planen und Ergebnisse und Erkenntnisse des Geocaching-Camps zusammen zu tragen. Die Partner waren sich einig, im Zeitraum Juli und August Folgeveranstaltungen zu realisieren und dort auch neu kennen gelernte Ansätze wie z.B. QR-Codes mit einzusetzen. Die Veranstaltungen werden gemeinsam über die Plattformen geocaching.netzcheckers.de, www.jugendonline.eu sowie die Webseiten der Partner beworben. Für 2011 besteht der große Wunsch, wieder zentrale Veranstaltungen zu den Themen Geocaching, mobiles Spielen und mobiles Lernen durchzuführen und Angebote für Veranstaltungsorte gibt es auch schon. Fortsetzungen sind geplant und werden an dieser Stelle angekündigt.
Geocaching-Camp 2010
September 15, 2009 by Daniel Seitz
Filed under Aktionen, Feature, Fortbildung
Wir sind auch in 2010 wieder von Jugend Online / IJAB -Fachstelle für internationale Jugendarbeit beauftragt, Geocaching-Camps zu konzipieren, durchzuführen und Durchführung in anderen Städten und Regionen anzuregen und zu unterstützen.
Dazu folgende Ausschreibung, wir freuen uns sehr über weitere (auch gerne neue) Partner:
Geocaching lockt immer mehr (jugendliche) Menschen ins Gelände. Diesem Trend folgend bietet Jugend Online seit 2006 Unterstützung für die Jugendarbeit an, z.B. durch Informationen, GPS-Geräte-Verleih und begleiteten Aktionen.
In 2009 wurden Jugendliche und Akteure der Jugendarbeit zu einem Geocaching-Camp eingeladen, um eine bundesweite Veranstaltung vorzubereiten.
Unter geocaching.netzcheckers.net enstand dazu ein begleitendes Geocaching-Portal für Jugendliche, das alle Ergebnisse aus den Workshops und der vielfältigen Aktivitäten auf dem Camp abbildet.
Auf Grundlage der erarbeiteten Ergebnisse, Haltungen und Einschätzungen der Jugendlichen selbst wollen wir auch in 2010 weiter an dem Thema arbeiten.
Dazu laden wir für ein weiteres Geocaching-Camp nach Herzogsägmühle ein. Vom 11.-13.06.2010 wollen wir uns mit Partnern aus dem gesamten Bundesgebiet treffen, um eine gemeinsame Aktion am 3. Juli 2010 vorzubereiten. An diesem Tag sollen publikumswirksam an vielen Orten in ganz Deutschland Geocaching-Aktionen parallel stattfinden. Diese sollen gemeinsamen Kriterien folgen, mit einem Chat aller Teilnehmer beginnen und über den Tag online per Echtzeit-Kommunikation (wie Twitter) vernetzt sein. Am Abend wären lokale, aber per Videostream miteinander vernetzte Abschluß-Partys denkbar. Doch sollen nähere
Details zum Tag, Aufgaben-Stellungen usw. gemeinsam mit allen Partnern im Camp erarbeitet werden. Auch steht es natürlich jedem Partner frei, ein eigenes Camp um den 3. Juli herum zu veranstalten.
Um die Gemeinsamkeit der Aktion zu unterstreichen und lokal wie bundesweit zu vernetzen wollen wir bei den Aktionen vor Ort erstmalig den „GUTERNAMEFEHLTNOCH“- Travelbug in die Lande ausstreuen. Dem Konzept der Travelbugs beim Geocaching (http://www.cachewiki.de/wiki/Travelbug) folgend, wollen wir Gegenstände, Konzeptionen, Flyer etc. in die Lande schicken, um auf positive Projekte und Initiativen hinzuweisen, mit vielfältigsten Menschen in Kontakt zu kommen und Netzwerk-Effekte zu nutzen und unsere
eigenen, starken Netzwerke deutlich zu machen.
Wir bieten allen Interessierten (Partnern, Sponsoren, Kooperationspartnern,
Jugendeinrichtungen) die Möglichkeit, bei einem Treffen in Bonn alle Details zur
Veranstaltung zu erfragen. Dazu bitten wir, auf Doodle ihre Wunschtermine einzutragen – der Tag mit den meisten Teilnehmern gewinnt..
http://www.doodle.com/zdzuti5nzyeqzzv6
Wir freuen uns auf Kontakt mit Ihnen und eine schöne Spiel-Aktion mit möglichst vielen Jugendlichen!
Bei Fragen zu Jugend Online und dem Netzwerk netzcheckers.net:
Jürgen Ertelt
Projektkoordinator Jugend online
IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit
der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Godesberger Allee 142 – 148
53175 Bonn
Tel: +49 (0) 228-9506-118
Fax: +49 (0) 228-9506-199
E-Mail: ertelt@ijab.de
Bei Detail-Fragen zur Geocaching-Aktion:
Daniel Seitz
Tel: 0170/8546132
E-Mail: info@medialepfade.de
Web: www.medialepfade.de
IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.
(früher: Internationaler Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik
Deutschland e.V.) ist im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), der Europäischen Kommission, seiner Mitgliedsorganisationen und anderer zentraler Träger der Jugendarbeit auf den Gebieten der internationalen Jugendpolitik, Jugendarbeit und Jugendinformation tätig. Aufgabe ist die Förderung der internationalen Jugendarbeit und der jugendpolitischen Zusammenarbeit, um das gegenseitige Verständnis
junger Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen zu erweitern, ihre
Beziehungen zueinander zu festigen und um Vorurteile abzubauen.
Das Projekt Jugend online
Jugend online ist ein Projekt der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der
Bundesrepublik Deutschland und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen die Möglichkeiten und Chancen von Internet und neuen Medien näher zu bringen, ihren verantwortungsvollen Umgang mit diesen Medien zu fördern sowie ihr kreatives Potenzial zu stärken.
Mit dem Jugendportal netzcheckers.de stellt Jugend online einen informellen Lernraum bereit, der Jugendlichen vielfältige Gelegenheit bietet, sich multimedial auszuprobieren. Die Webseite jugendonline.eu (jugend.info) richtet sich mit seinem Angebot an Fachkräfte in der Jugendhilfe.
Das Jugendportal netzcheckers.de
Hier ist Mitmachen und Sich-Einbringen ausdrücklich erwünscht: Das Jugendportal
netzcheckers.de richtet sich an junge Menschen zwischen 12 und 16 Jahren und bietet Interaktion, Information, Kommunikation und Beratung. Durch die kreative
Auseinandersetzung mit Internet und neuen Medien erweitern die Jugendlichen spielerisch soziale Kompetenzen, Wissen und Medienkompetenz und lernen, verantwortungsvoll mit den neuen Medien umzugehen. Besondere Vorkenntnisse sind für die Nutzung nicht erforderlich, da das Angebot niederschwellig konzipiert ist.
Mediale Pfade
Mediale Pfade inszeniert Bildungsangebote, insbesondere in der Jugendarbeit. Über Neue
Medien, vor allem auch Location Based Services wie GPS, arbeiten wir an der Schnittstelle
zwischen Erlebnis- und Medienpädagogik und initiieren Bildungsprozesse zu
Medienkompetenzsteigerung und Persönlichkeitsbildung.
Geocaching in 5 Schritten – Infografik in 5 Sprachen
August 22, 2009 by Daniel Seitz
Filed under Feature, Information
Für eine Geocaching-Aktion mit dem deutsch-russischen Jugendaustausch haben wir eine Info-Grafik erstellt, die Geocaching visuell und einfach greifbar machen sollte.
Diese Grafik veröffentlichen wir hier nun zum freien Gebrauch unter einer Creative-Commons-Lizenz (BY-NC-SA).
Ausserdem haben wir die Infografik gleich in Deutsch, Englisch, Russisch, Spanisch und Französisch übersetzt.
Viel Vergnügen beim Geocachen wünscht das Team Mediale Pfade, vielen Dank an alle Übersetzer!
- Geocaching in 5 Schritten (Deutsch) (Ersteller Infografik: Daniel Seitz)
- 5 Steps for Geocaching (Englisch) (Übersetzer: Chris Seitz)
- Geocaching en 5 pasos (Spanisch) (Übersetzerin: Anja Gebel)
- Geocaching en 5 étapes (Französisch) (Übersetzer: Barbara Hintermeier, Boris Le Neve)
- (5 Steps for Geocaching) (Russisch) (Übersetzerin: Swetlana Pomjalowa)
Für bearbeitbare Versionen bitte Kontakt mit uns aufnehmen!

Geocaching in 5 Schritten von Mediale Pfade / Daniel Seitz steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.
Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse erhalten Sie möglicherweise unter http://medialepfade.de/?page_id=10.
CityTracks. Eine deutsch-polnische Stadtentdeckung
August 18, 2009 by Daniel Seitz
Filed under Aktionen
Heute dürfen wir Ihnen eine sehr spannende Aktion unseres Partners in Dresden, dem Medienkulturzentrum, vorstellen.
Es werden noch jugendliche Teilnehmer aus der Region gesucht, also schnell auf citytracks.blogspot.com und anmelden!

Jugendliche begeben sich in Dresden und Wrocław auf digitale Schnitzeljagd
Hintergründe
Ein traditioneller Teil der interkulturellen Vernetzung ist die Städtepartnerschaft, wie zum
Beispiel seit 1963 zwischen Dresden und Wrocław. Darin hat im Besonderen nach 1990 der
Jugendaustausch eine besondere Rolle eingenommen.
Die Alltagswelt europäischer Jugendlicher wird heute selbstverständlich von dem Umgang
mit Neuen Medien geprägt und ist Teil ihrer Kommunikationskultur. Gerade die Etablierung
des Web 2.0 im Jahre 2004, hat neue Räume für die gesellschaftliche Partizipation
geschaffen.
Aus kulturpolitischer und medienpädagogischer Sicht, ist es einerseits notwendig, die
Jugendlichen bei diesem Prozess zu begleiten und ihnen die Fähigkeit eines kritischen und
kreativen Umgangs zu vermitteln. Zum anderen bieten die technisch einfache Handhabung-
und Pflege sowie die Nachhaltigkeit digitaler Medien neue Möglichkeiten der interkulturellen
Vernetzung.
CityTracks knüpft an diese Entwicklung an und bringt 24 Jugendliche aus den Partnerstädten
Dresden und Wrocław in einem vierwöchigen Medienprojekt zusammen.
Pressemitteilung zum Download
Mehr Informationen unter citytracks.blogspot.com




