Medienkunst

Im Medienkunstbereich entwickeln wir Workshopangebote zur Kunstvermittlung und -gestaltung, zu Angeboten im öffentlichen Raum (Light-Painting, Mapping), Installationen und zu Live-Performances (VJing).

Im Vordergrund steht die visuell-ästhetische Auseinandersetzung mit der eigenen Umwelt und der Verarbeitung in einen persönlichen Ausdruck. So möchten wir den Blick auf die eigene Umgebung schärfen und sichtbar machen.

Visuals

VJing

Wir greifen diese neue Kunstform, VJing – also live manipuliertes  Video zum Takt der Musik – im Rahmen von Workshops auf und kombinieren diese mit Elementen von Stadterkundung. Ziel ist es, die visuelle Kreativität und das technische Know-how der Zielgruppe stärken. Ausserdem glauben wir an die Wichtigkeit einer Live-Performance – an diesen unglaublichen Moment, kurz bevor es auf die Bühne geht, um dem Publikum die eigene Kunst zu präsentieren.

Mapping

Diese besondere Form der Visuals spielt sich im öffentlichen Raum ab. Es werden Häuser und Wände bespielt und damit neu interpretiert. So ist es möglich, eine starke Auseinandersetzung mit der eigenen Umgebung anzuregen, diese nicht als gegeben hinzunehmen, sondern als gestaltbar zu erkennen. Mit eigens kreierten Video-Samples und Animationen werden starre Häuser-Wände zum Leben erweckt, wie das folgende Beispiel „Next Generation of VJing“ zeigt:

Lightpainting

In der Möglichkeit mit Licht zu malen liegt eine ganz besondere Faszination. Taschenlampen  werden zu Werkzeugen des persönlichen Ausdrucks, der mit der Kamera festgehalten wird. Ohne Zuhilfenahme eines Computers entstehen so beeindruckende, surreale Bilder die später zu Trickfilmen weiter verarbeitet werden können.

Dieses Lightwriting-Video ist in einem Workshop von Chris Seitz in seiner Tätigkeit bei der Jugendhilfe Herzogsägmühle entstanden.

 

Installationen

Wir versuchen, mediale Themen in unseren Arbeiten aufzugreifen, um so eine neue Reflexionsebene zu eröffnen – dabei belassen wir Interpretation und mögliche Diskussion beim Betrachter. Darüber hinaus können wir natürlich gerne auch Workshop-Angebote konzipieren, die über die offene Betrachtung hinaus gehen.

Wolperscreens

Am Beispiel „Wolperscreens“ lässt sich dies sehr gut erklären: Von den Kinderbuch-Klappbüchern wie „Krogufant“ ausgehend greift diese Installation multimedial die Identitäts-Arbeit von Heranwachsenden auf. Mit einer Kinect-Steuerung kann in dieser Arbeit der Rezipient mit der eigenen Identität spielen, im dem er sein Spiegelbild durch andere Körperteile austauscht.

Echotation

Die Installation „Echotation“ wird noch dieses Jahr fertig gestellt und greift das Echtzeit-Web und dessen Implikationen auf unsere Wahrnehmung auf.